bottropsport , da die Sehnen, Bänder und Gelenke die erhöhte Belastung nicht gewohnt sind. Wird sie nicht zeitnah behandelt, so kann das zu einer dauerhaften erektilen Dysfunktion führen. Zudem gibt es einige Studien, welche über einen kurzen Zeitraum kein erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko feststellen konnten. Denn nicht nur die Einnahme von Testosteron kann das Risiko von Herzerkrankungen erhöhen 19, 20, sondern auch ein Testosteronmangel. Das Risiko der nachfolgenden Punkte ist im Vergleich zu den obigen Nebenwirkungen deutlich geringer. Die Verhaltensänderungen werden jedoch in der Regel deutlich stärker von außenstehenden Personen wie beispielsweise dem Partner wahrgenommen.
Testosteron führt sehr häufig zur Erhöhung der körpereigenen Talgproduktion. Auch Extrakte aus dem Erd-Burzeldorn (Tribulus terrestris) werden häufiger verwendet. Die Einnahme von Testosteron kann zu einer sogenannten Polyzythämie führen, also einer Erhöhung der Anzahl roter Blutkörperchen. Unsere Experten und Expertinnen informieren Sie über Ihre individuellen Abklärungs- und Behandlungsmöglichkeiten, wenn Sie einen Testosteronmangel bei sich vermuten oder bereits eine Diagnose erhalten haben. Die Diagnose eines Testosteronmangels darf nur gestellt werden, wenn neben dem laborchemisch nachgewiesenen Hormonmangel auch die typischen klinischen Symptome vorliegen. Müssen die Risikofaktoren für einen schweren Verlauf um Testosteronmangel ergänzt werden?
Zum Einsatz kommt häufig Testosteron, das in Form von Testosteron-Enantat, Testosteron-Undecanoat und Testosteron-Propionat erhältlich ist. Für Sportler ist außerdem von Bedeutung, dass eingenommene Testosteron-Präparate bei Dopingkontrollen möglicherweise zu einem positiven Ergebnis führen. Es kann zudem ungünstige Veränderungen im Lipidprofil bewirken, insbesondere durch eine Senkung des „guten“ HDL-Cholesterins und eine mögliche Erhöhung des „schlechten“ LDL-Cholesterins. Diese Veränderung geht mit einer gesteigerten Blutviskosität einher und kann das Risiko für Blutgerinnsel deutlich erhöhen. Wird es korrekt angewendet, kann es die Symptome deutlich lindern. In der Medizin kommt Testosteron häufig zum Einsatz, vor allem bei Menschen mit diagnostiziertem Hypogonadismus.
Lediglich das fehlerhafte Setzen einer Spritze kann hier zu Komplikationen führen. Die Nebenwirkungen sind hier im Vergleich zum Gel deutlich stärker. Solltest du dich für Testosteron-Gels oder Testosteron-Pflaster entscheiden, so kann es teilweise zu starken Hautirritationen führen. Manchmal ist diese Wirkung gewollt und manchmal wird sie zum Problem. Da die Muskeln während dieser Zeit schwammiger aussehen, wird diese Phase unter Bodybuildern auch häufig als “Aquaman-Phase” bezeichnet.
Zur Behandlung des männlichen Hypogonadismus wird in der Andrologie häufig Testosteron verabreicht. Ein Ungleichgewicht entsteht selten aus nur einem Auslöser, sondern aus mehreren Faktoren wie Stress, Schlafmangel, Lebensstil oder medizinischen Einflüssen. Der Körper reagiert sensibel auf hormonelle Veränderungen, sowohl nach unten als auch nach oben. Eine Studie aus dem Jahr 2011, untersuchte, wie sich eine Woche Schlafmangel auf den Testosteronspiegel junger gesunder Männer auswirkt. Schlafmangel, Erkrankungen, intensives Training oder starke Ernährungsumstellungen können Einfluss nehmen. Sobald dieses Netzwerk ins Wanken kommt, können sich mögliche hormonelle Symptome oder ungewohnte Veränderungen zeigen, oft schleichend und erst im Rückblick eindeutig.
Verschrieben wurden die Hormonpräparate in den allermeisten Fällen wegen eines Hypogonadismus – einem Testosteronmangel beim Mann. Aber auch Männer und Frauen, die leichte Anzeichen von Testosteronmangel verspüren, nutzen frei verkäufliche Testosteron-Präparate zur Steigerung ihrer Libido. Einige Produkte bewerben zudem den Abbau von Körperfett. Einige Präparate enthalten neben natürlichen Vorstufen von Testosteron aus Pflanzen gleichzeitig verschiedene weitere Inhaltsstoffe, die die körpereigene Testosteronproduktion zusätzlich unterstützen können. Gegenanzeigen bestehen bei Patienten mit Prostatakrebs, Brustkrebs (Mammakarzinom) und Erythrozytose (erhöhte Zahl der roten Blutkörperchen).
Männer unter Testosteron berichten, dass sie deutlich schneller aggressiv werden und sich selbst als ungeduldiger und überempfindlich wahrnehmen. Eine langfristige Einnahme von Steroiden wurde zudem in Studien bereits mit der Verkalkung der Arterien (“Arteriosklerose”) in Verbindung gebracht. Bei einem bestehenden Testosteronmangel führt Testosteron meist zur Verbesserung der Blutwerte. Verweiblichungen wie Männerbrüste (Gynäkomastie) treten immer dann auf, wenn es zu einer Dysbalance der Sexualhormone Östrogen und Testosteron kommt. Alle folgenden Nebenwirkungen treten im direkten Vergleich weniger häufig auf.
Zusätzliche Testosterongaben durch eine Spritze kann sogar dazu führen, dass der Körper die Eigenproduktion herunterfährt, um den idealen Level zu halten. Ihre „Wechseljahre“-Symptome gingen zumeist nicht mit einem tatsächlichen Testosteronmangel einher. Testosteronhaltige Arzneimittel sind zur Testosteronersatztherapie bei männlichem Hypogonadismus zugelassen, sofern ein Testosteronmangel sowohl klinisch als auch labordiagnostisch nachgewiesen wurde.
Insbesondere bei Spritzen sind diese Nebenwirkungen sehr häufig. Und dennoch greifen zahlreiche uninformierte Kraftsportler häufig zu den bequemen “Wunderpillen”. Gleichzeitig kann dieser erhöhte Aufwand für deine Organe über einen längeren Zeitraum zu Leberschäden führen.
Das Zuführen externen Testosterons sorgt im Körper dafür, dass vermehrt Wasser eingelagert wird. Bis dahin erlebst du die Auswirkungen eines Testosteronmangels in seiner Extremform. Denn das Zuführen des männlichen Sexualhormons soll Untersuchungen zufolge die Bildung neuer Spermien (“Spermatogenese”) hemmen. Schwere Akne ist hier eine sehr häufige Nebenwirkung. Besondere Gefahr gilt, wenn neuartige anabole Steroide (“Anabolika”) mit anderen Wachstumshormonen kombiniert (“gestackt”) werden. Werden statt Testosteron andere Substanzen wie anabole Steroide verwendet, können die Risiken zudem mehr oder weniger stark ausgeprägt sein.